Sonja H. Bächle ist eine deutsche Malerin. Das zentrale Thema ihrer Werke ist ihre Beziehung zum Wald, die sie in atmosphärischen, semi-abstrakten Arbeiten in Aquarell und Acryl darstellt.
1990 in Dachau geboren, absolvierte sie ein Studium der Kulturwissenschaften und arbeitete zunächst im Museumsbetrieb. Geprägt durch eine intensive Naturverbundenheit, insbesondere zu den Landschaften des Schwarzwaldes, Neuseelands und des Tessins, entwickelte sie ihre heutige künstlerische Ausdrucksform.
Seit 2023 ist Sonja H. Bächle als freischaffende Künstlerin tätig. Sie lebt und arbeitet mit ihrem Mann und ihrer Tochter im Südschwarzwald.
Die Künstlerin

Artist Statement
Nebellandschaften sind ein Kontrollverlust. Nebel und Licht tauchen den Wald in einen unaufhörlichen Transformationsprozess, der sich in seinem immensen Spektrum in Form und Farbe menschlicher Kontrolle und Definition immer wieder neu entzieht. Das Element der ständigen Bewegung, des im-Fluss-Seins, nehme ich durch die Verwendung von Wasser mit in meine Arbeit. Wasser ist dem Nebel als ein anderer Aggregatzustand derselben Substanz in seiner fließenden Eigenschaft sehr nah. Insbesondere durch Nass-in-Nass-Techniken kreiere ich einen Raum für ein unkontrollierteres Zusammenspiel von Wasser und Pigment, aus dem Neues und Unerwartetes entsteht. Das ist die Grundlage und der Katalysator für meine künstlerischen Prozesse. Landschaften auf diese Weise aufs Papier zu bringen, öffnet mir einen Raum, der Natur auf einer intuitiven Ebene zu begegnen. Im Dazwischen der unaufhörlichen Transformation suche ich die Beziehung zum Wald auf einer metaphysischen Ebene, jenseits des Konsums seiner Schönheit.
Aktuelle Ausstellungsorte
- Café Reichert in Sattelhof
- Hofgut LEO in Gresgen
